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Abbildung: Moleküle reagieren spontan in einer enzymatischen Reaktion und setzen Elektronen frei, die dann einen elektronischen Flyback und einen Boost-Konverter antreiben. Hier werden einige der Elektronen gespeichert und ihre Energie verstärkt, bevor sie Geräte und Reaktionen antreiben, die Energie benötigen und sonst nicht spontan ablaufen könnten. Bild: Alejandro Posada.

Neue Impulse für Biokraftstoffzellen

In der Chemie ist eine Reaktion spontan, wenn keine externe Energie diese auslöst. Wie viel Energie in einer Reaktion freigesetzt wird, hängt von den Gesetzen der Thermodynamik ab. Bei den spontanen Reaktionen im menschlichen Körper reicht diese oft nicht aus, um medizinische Implantate zu versorgen. Jetzt haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam einen Weg gefunden, den Energieertrag zu steigern, indem sie die Energie vieler spontaner Enzymreaktionen speichern und bündeln. Die Arbeit wurde im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht und zeigt, wie reichlich vorkommende, simple Enzymreaktionen genutzt werden können, um energiehungrige Reaktionen und elektronische Geräte anzutreiben.


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Peer Fischer
Professor, University of Stuttgart<br/ >Max Planck Research Group Leader
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Linda Behringer
Public Relations